Gruppe 3
Zeitpunkt (Winter 1773): Die Frankfurter-Gelehrten-Anzeige wurde verboten. Die Frankfurter-Gelehrten-Anzeigewurden von Merck gegründet. Schriftsteller waren Goethe, Schlosser und Herder. Die Gelehrten-Anzeige wurde verboten, da zuviel Kritik an den Adel geschrieben wurde.
Ort: In der Kneipe, in dem Merck und Goethe was trinken.
Merck: Mein lieber Freund Goethe, ich weiß nicht, was mein Leben noch für ein Sinn hat. Du weißt ja, dass ich meine Studiengänge nicht vollendet habe. Und die Werke wie z.B. Cato waren auch nicht so erfolgreich und auch meine Übersetzungen haben sich nicht so gut verkauft.
Den Kampf gegen den Adel haben wir auch verloren, unsere Schriften wurden verboten. Unsere letzte Hoffnung die Welt gerechter zu gestalten. In was für einer Welt soll ich nun weiter leben? Ich will das nicht mehr. Ich fühle mich leer und ausgebrannt.
Goethe: Ich kenne das, mir ist am Anfang meiner Karriere auch nicht viel gelungen. Ich habe viel einstecken müssen und Rückschläge einbüßen müssen.
Merck: Du hattest doch die Unterstützung deiner Frauen.
Goethe: Ich habe mich auf die Unterstützung von Frauen nicht verlassen. Ich habe was viel besseres, greif öfters zum Alkohol.
Merck: Was soll das bezwecken?
Goethe: Es hilft dir dabei, dass du Rückschläge besser verarbeiten kannst. Außerdem befindet man sich in einem Zustand der Phantasie und Kreativität.
Merck: Mein Freund, ich danke dir für diesen Rat. Ich werde es sofort ausprobieren, ob ich so meine Kreativität fördern kann und ob es zum Erfolg verhilft. Stoßen wir an lieber Goethe, auf eine rosige Zukunft!
Goethe: Auf eine rosige Zukunft, welches mir und vor allem auch dir Kreativität bringt.
Merck & Goethe: PROST!
Nach drei Stunden
Merck: Du hattest recht, mein Freund, jetzt fühle ich es. Mir schießen gerade lauter gute Gedanken in den Kopf. Ich muss sie sofort schriftlich festhalten!
Goethe: Gut dann lass uns mit vereinten Kräften etwas zu Papier bringen!
Merck & Goethe schreiben
-kurze Zeit später
Goethe: Du bist ein Narr Merck! Deine Gedanken sind töricht, kein Wunder, dass du nie richtig Erfolg hattest.
Merck: Was redest du? Ich bin eben über viele Sachen etwas anderer Meinung wie du.
Goethe: Mit solchen Dingen will ich nicht in Verbindung gebracht werden! Ich werde Darmstadt verlassen und mir Inspiration bei gleichgesinnten holen, leb wohl!
Goethe tritt ab.


