From Science to Art - Comenius

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Home Projects Johann H. Merck

theatre play group 1 german

Gruppe 1

 

Ein Monolog über das was bisher geschehen ist. (1765)

 

„Kurz vor meinem Ende werde ich nun mein Leben Revue passieren lasse.

 

Der Anfang meiner Geschichte beschreibt meinen eigene Geburt im Jahr 1741, in der mir so vertrauten Stadt Darmstadt. Fortan wuchs ich unter wohlbehüteten Bedingungen im Kreis meiner Mutter und meiner Geschwister auf. Im Vergleich zu meinen Freunden wohl doch ein sehr einfaches Los. Doch auch ich wurde irgendwann vom Ernst des Lebens ergriffen, denn meine Mutter schickte mich bereits in jungen Jahren zur Schule, sodass ich irgendwann in der Lage sei, auf eigenen Beinen stehen zu können. Ob ich der einzige bin, dem es so erging? Wohl kaum.

 

Nach jahrelangem Pauken hatte ich meinen Abschluss, es hat sich gelohnt, er öffnete mir die Tür zum Studium in Gießen. Theologie habe ich mir herausgesucht, doch wie es im Leben so ist, bleibt man nie bei einer Sache, meine Erwartungen wurden trotz des Universitätswechsels nach Erlangen nicht erfüllt. Die Kunst reizte mich zunehmend mehr als Gottes Wort und so zog es mich an die Kunstakademie nach Dresden. Nichtsdestotrotz herrschte lange in mir der Konflikt, was ich nun studieren

sollte.

 

Unterdessen befasste ich mich mit den mich interessierenden Arbeiten. Da ich der englischen Sprache mächtig erschien, hielt ich es für interessanter mich der Übersetzung zu widmen. Worauf hin ich zum einen Frances Hutchesons „Untersuchung unserer Begriffe von Schönheit und Tugend“ übersetzte, wie auch das von mir so geliebte Trauerspiel „Cato“ von Thomas Shaws. Mittlerweile hatte ich auch den Reiseführer „Barbarey & Levante“, meine dritte Übersetzung, abgeschlossen. Allesamt doch drei Schriftstücke, welche ich als so wertvoll erachtete, sie in meine eigene Muttersprache zu übersetzen. Nach deren Beendigung hielt mich dort nicht mehr viel.

 

Heinrich Wilhelm von Bibras fragte mich damals, ob ich ihm als sein Hofmeister in die Schweiz folgen würde. Und so kam ich seinem Vorschlag nach, in der Hoffnung dort erfreulichere Tage zu verbringen...“

 

Der Monolog wird von einer einzelnen Person vorgetragen und durch eine kleine

Inszenierung schauspielerisch untermalt. Das Ende wird eventuell im Präsens

abgeschlossen, je nachdem wie es mit den folgenden Stücken am besten harmoniert.